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Nach Angriff auf Juden Auschwitz-Komitee: „Bedrohung massiv gewachsen“

„Durch das Zusammenfließen rechtsextremer und islamistischer Faktoren des Hasses gegenüber jüdischen Menschen“ hat sich die Situation des Antisemitismus nach Ansicht des Internationalen Auschwitz Komitees in vielen europäischen Ländern zu einem völlig neuen Bedrohungsszenario ausgewachsen. Dessen Dimensionen seien noch gar nicht zu überschauen, sagte der Vizepräsident des Komitees, Christoph Heubner in einer Erklärung am Samstag. Erst am vergangenen Mittwoch hatte ein antisemitischer Zwischenfall in Berlin für Empörung gesorgt.

Hinzu komme die zunehmende Indifferenz der Gesellschaft und auch subtiler Antisemitismus in der politischen Mitte. In vielen Ländern Europas sei auch die Bedrohungssituation gegenüber Überlebenden des Holocaust massiv gewachsen, so Heubner. Bei ihnen führe dies nicht nur zu einer bohrenden Unruhe sondern zu der verstörenden Frage, „ob ein zukünftiges jüdisches Alltagsleben ihrer Familien in europäischen Ländern noch vorstellbar, erwünscht und möglich ist“.

Zwei junge Männer, die eine Kippa, eine jüdische Kopfbedeckung, trugen, waren am vergangenen Mittwoch im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg von drei arabisch sprechenden Personen antisemitisch beleidigt und attackiert worden. Einer der Täter – ein 19-jähriger Syrer, der sich zwischenzeitlich bei der Polizei gestellt hat – schlug mit einem Gürtel auf eines der Opfer ein.

Merkel: „Dieser Kampf muss gewonnen werden“
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte daraufhin wie andere Politiker am Mittwoch gemahnt, mit Härte und Entschlossenheit gegen jegliche Form von Antisemitismus vorzugehen. „Dieser Kampf gegen solche antisemitischen Ausschreitungen muss gewonnen werden“, sagte sie.

Empörungswelle darf nicht zur „Eintagsfliege“ werden
„Damit aus der jetzigen Empörungswelle nicht erneut eine Eintagsfliege wird“, gehört laut Heubner zur notwendigen aktuellen Empörung aber auch die breite Analyse der entstandenen gesellschaftlichen Situation mit all ihren Facetten durch Vertreter von Politik, Pädagogik und Wissenschaft.

krone.at